Günstigere Immobilienpreise durch „Bad Bank“


Wirtschaftsminister klärte auf

Im Dezember soll Spaniens „banco malo“ (schlechte Bank oder „Bad Bank“) aktiviert werden. Vor Kurzem nun stellte sich Wirtschaftsminister Luis de Guindos im Abgeordnetenhaus den Fragen der Delegierten und gab einige Einzelheiten über den Mechanismus bekannt, der bedeutend zur Sanierung des Bankensektors beitragen soll.

Madrid – Nach Angaben des Wirtschaftsministers wird die zu 55% von privaten Investoren getragene Gesellschaft Immobilien und Hypotheken der verstaatlichten Kreditinstitute (Bankia, Banco de Valencia, Catalunya Banc, Novagalicia Banco) und von potenziellen Rettungskandidaten aufnehmen.

Die „Bad Bank“ werde nur Immobilien mit einem Wert über 100.000 Euro und Hypotheken mit einem Volumen von über 250.000 Euro übernehmen, um zu verhindern, dass die Gesellschaft „nicht manövrierfähig“ sei, erklärte de Guindos den Abgeordneten. Die Aktiva würden günstig erworben und als wahre Schnäppchen auf den Immobilienmarkt kommen.

Der Wirtschaftsminister versicherte, die entsprechenden Preise würden die aktuellen bedeutend unterbieten.




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