Gleichheit für alle


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Der galicische Drogenbaron Laureano Oubiña steht zum wiederholten Male vor Gericht. In diesem Fall wird ihm Geldwäsche und Steuerhinterziehung vorgeworfen, Straftaten, für die der Staatsanwalt weitere acht Jahren Gefängnis beantragt hat.

Oubiña sitzt bereits mehrere Strafen wegen Drogenhandels ab. Als ihm die Richterin das Schlusswort erteilte, forderte er Gleichheit vor dem Gesetz und verlangte, dass sich Iñaki Urdangarín, der Schwiegersohn des Königs, ebenfalls auf die Anklagebank setzen müsse, denn das habe König Juan Carlos in seiner Weihnachtsansprache versprochen. Richterin Teresa Palacios ermahnte ihn und entzog ihm das Wort. Oubiña hatte vom Gefängnis aus, mit der Hilfe von Mittelsmännern, die Geldtransaktionen geleitet.




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