Generalstreik am 29. März


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Großdemonstrationen gegen die Reform des Arbeitsrechts

Am 9. März kündigten Ignacio Fernández Toxo und Cándido Méndez, Generalsekretäre der größten spanischen Gewerkschaften CC.OO. und UGT, einen Generalstreik am 29. März an. Mit der allgemeinen Arbeitsniederlegung wollen die Gewerkschaftsbosse die Zentralregierung zwingen, ihren Änderungsvorschlägen zu der Reform des Arbeitsrechts (das Wochenblatt berichtete) Beachtung zu schenken.

Madrid/Kanarische Inseln – Das Motto des Generalstreiks ist „Sie wollen die Rechte der Arbeitnehmer und die sozialen Rechte abschaffen. Sie wollen alles abschaffen.“ Denn nach Ansicht der Gewerkschaften bewirkt die Reform des Arbeitsrechts die Vereinfachung von Entlassungen und fördert den Verlust von Arbeitsplätzen.

Auf den Kanaren schlossen sich 16 größere und kleinere Gewerschaften zusammen, um ihre Mitglieder zur Teilnahme zu mobilisieren. In einem Manifest legten sie nieder, die Reform des Arbeitsrechts würde für „mehr Arbeitslosigkeit, weniger Konsum, mehr Rezession, weniger Einkommen für die öffentliche Verwaltung und weniger öffentliche Dienste“ sorgen.




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