Geldgierige Banker


Die aufgrund der Bankenkrise erzwungene Fusion verschiedener spanischer Sparkassen hat offenbar auch eine positive Seite.

Papiere, Dokumente und transferierte Beträge werden genau überprüft und Unregelmäßigkeiten kommen ans Tageslicht. So wurde jetzt bekannt, dass vier leitende Angestellte der Caixa Penedés für sich Rentenpläne in Form von Versicherungspolicen im Wert von zwanzig Millionen abgeschlossen haben. Diese Verträge haben niemals dem Aufsichtsrat vorgelegen, geschweige denn wurden sie von ihm autorisiert. Allein auf den Ex-Direktor Ricard Pagés entfallen 10,2 Millionen Euro. Die Sparkasse musste kürzlich mit 915 Millionen Euro vom Staat „saniert“ werden. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Untersuchungen eingeleitet.




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