Fräulein Trini


© EFE

Alfonso Guerra, historischer Ideologe der spanischen Sozialisten ist für seine ätzende Kritik bekannt. Jetzt hat er sich kritisch über die „Grabenkämpfe“ geäußert die zurzeit in Madrid um den Spitzenkandidaten für die bevorstehenden Regionalwahlen stattfinden.

Madrid – Eigentlich ist Tomás Goméz, die Nummer eins der Sozialisten in der Region Madrid der Kandidat, um gegen die derzeitige Präsidentin und Spitzenkandidatin der PP, Esperanza Aguirre, anzutreten. Doch da Präsident José Luis Rodríguez Zapatero der Ansicht war, die derzeitige Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez habe größere Chancen, fand eine Abstimmung unter den Parteimitgliedern statt, die knapp von Gómez gewonnen wurde. Guerra, dem dieser Rummel wohl gewaltig auf die Nerven ging, erklärte daraufhin lakonisch, das Fräulein Trini habe gegen Herrn Gómez verloren, was ihm von den Damen in der Führungsspitze als Respektlosigkeit ausgelegt wurde.




Über Wochenblatt

Das Wochenblatt erscheint 14-tägig mit aktuellen Meldungen von den Kanaren und dem spanischen Festland. Das Wochenblatt gilt seit nunmehr 36 Jahren als unbestrittener Marktführer der deutschsprachigen Printmedien auf den Kanarischen Inseln.