Felipe González leitet Rat der Weisen


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Spaniens ehemaliger Ministerpräsident wird der EU-Reflexionsgruppe vorsitzen

Einstimmig wurde Spaniens ehemaliger sozialistischer Regierungschef Felipe González, 65, am 14. Dezember zum Vorsitzenden des sogenannten „Rat der Weisen“ gewählt.

Brüssel – Dieses Gremium, das offiziell den Namen „Reflexionsgruppe“ trägt, haben die EU-Staats- und Regierungschefs im Rahmen der Aushandlung des jetzt verabschiedeten EU-Abkommens gegründet. Aufgabe der insgesamt neun Ratsmitglieder, zu denen auch die ehemalige lettische Staatspräsidentin Vaira Vike-Freiberga und der ehemalige finnische Nokia-Chef Jorma Ollila ge­hören, ist es, bis zum Juni 2010 ihre Vorschläge zu den strategischen Zielen der Europäischen Union vorzulegen.

Die Kandidatur González’, der zwischen 1982 und 1996 spanischer Ministerpräsident war, wurde von Anfang an nicht zuletzt von Frankreich und von Deutschland unterstützt.

Spaniens derzeitiger Minis­terpräsident José Luis Rodríguez Zapatero erklärte in diesem Zusammenhang hocherfreut, die Ernennung González sei sehr gut für die EU, ein Erfolg für Spanien und eine Anerkennung seiner großen Erfahrung auf internationaler Ebene.




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