Familiengeschäfte


Esperanza Aguirre, konservative Chefin der Regionalregierung von Madrid, muss sich derzeit des Verdachtes der Vetternwirtschaft erwehren.

Madrid – Mitte Oktober wurde nämlich bekannt, dass sich das Unternehmen eines Onkels von ihr dank äußerst fragwürdiger Intervention vonseiten der Regionalregierung in den letzten zwei Jahren um 2,1 Millionen Euro bereichern konnte. Natürlich geht es auch hier wieder um Boden- und Immobilienspekulation. Aguirre selbst hat sich zu den Anschuldigungen bislang noch ausgeschwiegen, doch die Angelegenheit könnte ihre Kandidatur bei den nächsten Regionalwahlen gefährden.




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