Falsches Parteibuch


Finanzminister Cristóbal Montoro hat die „Entlassungswelle“ in der Abteilung für große Steuerzahler bei der spanischen Finanzbehörde erläutert.

Madrid – Es handele sich um ganz konkrete Umstände, die mit der vorhergegangenen Etappe der Regierung Zapatero zusammenhängen, erklärte er vor den Medien. Knapp formuliert – die Abteilung sei voller Sozialisten gewesen. Trotzdem bestritt der Finanzminister, dass es sich um eine Hexenjagd handelt. „Sie sind entlassen worden, weil sie dem Generaldirektor nicht gefielen“, sagte er in einem informalen Gespräch mit Medienvertretern beim Festakt am Tag der Spanischen Verfassung. Seit der Generaldirektor Santiago Menéndez Anfang des Sommers sein Amt übernommen hat, mussten immerhin dreißig langjährige Mitarbeiter der Spezialabteilung „Große Steuerzahler“ gehen.




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