EU kritisiert fehlenden Rechtsbeistand für Illegale


Den spanischen Behörden wird dringend geraten, Maßnahmen zu ergreifen

In ihrem dritten Bericht über Spanien kritisiert die EU-Kommission für Rassismus und Intoleranz, dass die illegalen Immigranten in den Auffanglagern von Lanzarote und Fuerteventura immer noch „keinen adäquaten Zugang zu Rechtsbeistand und Information“ haben.

Brüssel – Den spanischen Behörden wird in diesem Zusammenhang dringend angeraten, Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte der Immigranten zu gewährleisten.

In dem Dokument wird zwar anerkannt, dass sich die Lebensbedingungen in den Zentren seit dem letzten, äußerst kritischen EU-Bericht verbessert haben. Ihnen lägen aber einschlägige Beweise vor, die belegen, dass die Illegalen kaum die Möglichkeit bekommen, sich über ihre Rechtslage zu informieren und gegebenenfalls Beistand erhalten.




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