ETA in finanziellen Schwierigkeiten


Die Terroristen versuchen sich durch den Verkauf von „Bons“ über Wasser zu halten

Die baskische Terroristenorganisation ETA hat seit dem Waffenstillstand Finanzierungsprobleme. Jüngsten Zeitungsberichten zufolge halten sich die Terroristen derzeit durch freiwillige Beiträge von Anhängern über Wasser.

Madrid – Mobil gemacht werde dabei unter anderem durch den Verkauf so genannter „Bons“, deren Erlös der Bande zugeführt werde.

Bislang hatte sich die ETA hauptsächlich durch die Erpressung baskischer Unternehmen bzw. die Entführung zahlungskräftiger Personen finanziert. Seit der Ausrufung des Waffenstillstands ist dieser Weg der Geldbeschaffung für die Terroristen abgeschnitten, denn eine der Forderungen der spanischen Regierung zur eventuellen Aufnahme von Friedensgesprächen ist die gänzliche Einstellung derartiger „Machenschaften“.

Nach Schätzungen der spanischen Sicherheitskräfte benötigt die Terroristenorganisation rund 120.000 Euro im Monat. Bekannt ist, dass die ETA bis zum Zeitpunkt der Waffenruhe allein durch erpresserischen Druck auf baskische Unternehmen bis zu 150.000 Euro monatlich „erbeutete“.




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