ETA-Anschläge an der Costa del Sol


Die baskischen Terroristen ließen zwei kleine Bomben in Urlaubsgebiet hochgehen

Mit kleineren Bomben­an­schlägen in Badeorten an der Costa del Sol sorgte die Terrororganisation ETA am 16. August in Spanien für Unruhe. Ein anonymer Anrufer hatte kurz vor den ersten beiden Explosionen im Namen der Terroristen vor den bevorstehenden Anschlägen gewarnt.

Málaga – So konnten die Sicherheitskräfte die beiden Attentatsorte, den Strand von Guadalmar in der Nähe des Flughafens von Málaga und den Jachthafen von Benalmádena, gerade noch rechtzeitig räumen, bevor die Sprengkörper explodierten. Es wurde niemand verletzt und auch die Sachschäden hielten sich in Grenzen.

Da ein weiterer Anrufer wenig später die Feuerwehr von Benalmádena vor einer dritten Bombe gewarnt hatte, wurden über Stunden zwei wichtige Verbindungsstraßen zwischen Málaga und Torremolinos gesperrt. Kilometerlange Staus waren die Folge. Eine Explosion fand allerdings nicht statt.




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