Erste Hitzewelle auf dem Festland


BU: In vielen Städten, wie hier in Córdoba, stieg das Thermometer auf über 40 Grad. In Sevilla wurden sogar zeitweise 48 Grad gemessen. Foto: EFE

Rekordtemperaturen im Juni

Madrid – In den vergangenen Tagen wurde das spanische Festland von der ersten Hitzewelle des Jahres erfasst. Ab sofort sollen die Temperaturen wieder sinken, wenn auch das Nationale Wetteramt (Aemet) für heute in zehn Regionen den Hitze-Alarm aufrechterhält.

Die seit Donnerstag anhaltende Hitzewelle, die am Samstag ihren Höhepunkt erreichte, hat mehrere Rekorde gebrochen. So wurden in mehreren Städten Rekordtemperaturen für den Monat Juni erreicht: im Madrider Retiro-Park stieg das Quecksilber auf 40,3 Grad – die höchste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1920. In Ponferrada (Kastilien und León) wurden rekordmäßige 39,2 Grad erreicht. In Cádiz erlebte die Bevölkerung bei einer Temperatur von 26,5 Grad die wärmste Juni-Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen, ebenso in Tarifa mit 22,4 Grad (beides Andalusien).

Die Hitzewelle wird für zwei Todesfälle verantwortlich gemacht. Am Samstag starb in Extremadura ein Mann an den Folgen der extrem hohen Temperaturen, am Sonntag erlag in Katalonien ein Radfahrer einem Hitzschlag.

Heute sollen die Temperaturen in den meisten Teilen des Landes sinken, während in Córdoba, Sevilla und Badajoz der Hitze-Alarm wegen Temperaturen von über 40 Grad aufrecht erhalten bleibt.

Laut Wetterexperten soll die Hitzewelle nun langsam das Landesinnere verlassen und Richtung kantabrische Küste abziehen.

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