Erneut Krisenstimmung bei Real Madrid


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Präsident nach nur zwei Monaten gestürzt

Die Fans des spanischen Rekordmeisters Real Madrid machen derzeit eine schmerzhafte Zeit durch. Erst kündigte ihr Spielmacher und Kapitän der französischen Nationalelf Zinedine Zidane seinen Rücktritt nach der WM an. Dann feierte Erzrivale FC Barclona den Einzug ins Finale der Champions League und gewann am 3. Mai die spanische Meisterschaft – schon drei Spieltage vor Schluss.

Madrid – Nun wurde auch noch Präsident Fernando Martín gestürzt – nach nur zwei Monaten im Amt. Die Führungsspitze des Vereins votierte überraschend mit 15:1 Stimmen gegen Martín, welcher die Entscheidung akzeptierte und den Weg für Neuwahlen freimachte.

Erst im Februar war Martín als Nachfolger des zurückgetretenen Bauunternehmers Florentino Perez angetreten, der in sechs Jahren 756 Millionen Euro für Spielertransfers ausgegeben hatte. Der Termin der Neuwahlen steht noch nicht fest, zwei Kandidaten sind jedoch schon sicher. Martín selbst wird wieder zur Wahl antreten und der aus Madrid stammende frühere Rallye-Weltmeister Carlos Sainz stellt sich auch zur Wahl.

Aktuell ist Real Madrid bereits im Achtelfinale der Champions League gescheitert und liegt in der spanischen Liga nur auf Rang drei.




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