Erdbeben erschütterte Mittelspanien


Das Beben erreichte eine Stärke von 5,1 auf der Richterskala

Die Einwohner Mittelspaniens wurden am Morgen des 12. August von einem Erdbeben der Stärke 5,1 regelrecht aus den Betten geworfen.

Madrid – Bei dem Beben, das als eines der heftigsten der vergangenen Jahre in Spanien angesehen wird, wurden keine Menschen verletzt noch traten große Gebäudeschäden auf.

Nur der Anbau des Theaters der Kleinstadt Almagro, wo alljährlich auf einer Freilichtbühne ein internationales Festival des klassischen Theaters stattfindet wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Außerdem wurden vielerorts Risse in Mauern und abbröckelnder Putz von den Wänden festgestellt. Wirklich schwerwiegend war aber sicherlich der Schreck, der den Menschen in den betroffenen Gebieten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Das größte Beben, das mehrere kleinere Nachbeben nach sich zog, ereignete sich um 9.47 Uhr und dauerte nur wenige Sekunden, seine Auswirkungen waren jedoch fast in ganz Spanien und sogar im benachbarten Portugal zu spüren. Epizentrum war dabei die Kleinstadt Pedro Muñoz in der Provinz Ciudad Real. Nach Expertenaussage war das Erdbeben deswegen in so vielen Landesteilen zu spüren, weil sein Zentrum nahe an der Erdoberfläche lag.




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