Elefanten-Retterin


Königin Sofía hat sich Mitte Mai mit einem Schreiben an die Stadtverwaltung von Barcelona gewandt, um sich für die Elefantenkuh Susi einzusetzen.

Madrid/Barcelona – Susi lebt seit vielen Jahren im Zoo der katalanischen Hauptstadt und leidet laut verschiedener Tierschutzorganisationen seit einiger Zeit an Depressionen und schlechter Gesundheit. Grund dafür sei, dass sie allein und in einem viel zu kleinen Gehege leben müsse, wird moniert. Am 12. Februar setzten die Organisationen Königin Sofía über die verheerenden Zustände in Kenntnis. Man fürchte um das Leben der Elefantenkuh, hieß es unter anderem. Bereits zwei Wochen später antwortete das Königshaus, die Königin bedauere den Zustand von Susi zutiefst und werde den Brief der Tierschutzorganisation in ihrem Namen an die zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung weiterleiten. Susis Traurigkeit begann vor einem Jahr, als ihre Elefanten-Freundin Alice verstarb. Vonseiten des Zoos wurde inzwischen bekannt gegeben, man stehe bereits in Verhandlungen, um eine Elefanten-Familie zu kaufen. Außerdem hätten die Arbeiten zur Erweiterung des Elefanten-Geheges bereits begonnen.




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