El Corte Inglés plant Hotel in Madrid

Die beiden Gebäude grenzen über Eck an den Straßen Goya und Conde de Peñalver aneinander. Unmittelbar daneben befindet sich eine Filiale der Kaufhauskette. Foto: Google Maps

Die beiden Gebäude grenzen über Eck an den Straßen Goya und Conde de Peñalver aneinander. Unmittelbar daneben befindet sich eine Filiale der Kaufhauskette. Foto: Google Maps

Zwei Wohngebäude im Herzen der Hauptstadt werden zu einem Hotel umgewandelt

Madrid – Die größte Warenhauskette Europas, El Corte Inglés, verfügt über 94 Filialen in ganz Spanien und bietet den Kunden Waren aller Art an. Das Unternehmen wird jetzt eine neue Investition wagen: die Eröffnung eines Viersternehotels im schönen Barrio de Salamanca der spanischen Hauptstadt.

Das Unternehmen besitzt über seine 50/50 Joint-Venture mit der Palladium-Gruppe bereits mehrere Hotels, zu denen auch die Luxushotels „Only You“ gehören. Dieses Hotel wird jedoch das erste Hotel, das zu 100% im Besitz des Unternehmens El Corte Inglés sein wird. Dafür wird es zwei Gebäude, die es in den 1970er- Jahren erworben hat, miteinander verbinden und umwandeln.

Gespaltete Meinungen

Die Warenhauskette steht kurz davor, alle Genehmigungen zu erhalten, um ihr erstes Hotel in Madrid zu eröffnen. Das Unternehmen erhielt bereits im vergangenen Sommer die Unterstützung der konservativen Fraktion PP und der liberalen Ciudadanos für dieses Projekt. Die linksgerichtete Partei Más Madrid und die sozialistische PSOE lehnten das Projekt ab und stimmten dagegen. Die ultrarechte Vox und die Gemischte Fraktion enthielten sich der Stimme. Nun muss nur noch die Genehmigung für die Aufnahme der Bauarbeiten beantragt werden.

Perfekter Standort

Das künftige Hotel wird über 113 Zimmer verfügen, und die geplante Investition beträgt 6,8 Millionen Euro. Es handelt sich um ein Viersternehotel, das auch über Restaurants und einen Spa-Bereich verfügen wird. Die Zusammenlegung beider Grundstücke ermöglicht den Bau gemeinsamer Einrichtungen. Die Gebäude befinden sich im Herzen eines der wichtigsten Einkaufsviertel Madrids. Bei der Immobilie in der Calle Goya 89 handelt es sich um ein in den 1930er-Jahren erbautes Wohngebäude mit einer Fläche von 5.918,3 Quadratmetern. Das Conde de Peñalver-Gebäude, das ebenfalls zu Wohnzwecken genutzt wird, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut und hat eine Fläche von 3.160 Quadratmetern. Derzeit befinden sich in den Gebäuden im Erdgeschoss und im ersten Stock Geschäftsräume, die oberen Stockwerke stehen leer. Es gibt nur wenige Mietwohnungen, deren Mieter vereinbart haben, freiwillig auszuziehen. Bei den Grundstücken handelt es sich um denkmalgeschützte Grundstücke der Stufe 3. Das bedeutet, dass die Fassaden, die Eingänge und die Innentreppen restaurierungspflichtig sind.

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