Einkommenssteuerkampagne 2010


Vom 3. Mai bis 30. Juni

Am 3. Mai ist die Einkommens- und Vermögenssteuererklärungskampagne für das Jahr 2010 angelaufen. Bis zum 30. Juni haben Steuerzahler nun Zeit, ihre Einkommenssteuererklärung (IRPF) abzugeben.

Kanarische Inseln / Madrid – Das spanische Finanzamt erwartet in diesem Jahr mehr als 22 Millionen Erklärungen, davon 767.000 auf den Kanaren. 15,2 Millionen Steuerzahler haben Anrecht auf eine Rückzahlung, deren Gesamtbetrag sich auf 11,167 Milliarden Euro belaufen könnte. Auf den Kanarischen Inseln dürfen 622.500 Steuerpflichtige mit einer Rückzahlung von insgesamt mehr als 435 Millionen Euro rechnen; laut Finanzamt werden 122.000 Steuerzahler 173 Millionen Euro an den Fiskus leisten müssen.

Das Finanzamt fertigt wie üblich einen Entwurf der Einkommenssteuererklärung „nach Aktenlage“ an – den sogenannten Borrador – und schickt diesen per Post an die Anschrift des Steuerpflichtigen. Doch muss man nicht auf die Postsendung warten, sondern kann den Borrador auch schon vorher im Internet über das Programm RENO herunterladen [bis zum 27. Juni]. Dafür muss lediglich im Internet oder telefonisch u.a. unter Angabe der NIF-Nummer eine Referenznummer angefordert werden, die per SMS zugeschickt wird.

Die vom Fiskus vorgefertigte Einkommenssteuererklärung kann geändert, ergänzt oder direkt bestätigt und eingereicht werden. Oder man erstellt seine Einkommenssteuererklärung selbst und reicht diese ein. Die Frist endet am 30. Juni; im Falle einer vorzunehmenden Nachzahlung und Einzugsermächtigung am 27. Juni.

Bei einem Brutto-Einkommen unter 22.000 Euro besteht keine Pflicht zur Abgabe  einer Einkommenssteuererklärung [Borrador oder eigene Erklärung], wenn das Einkommen aus einem Arbeitsverhältnis erzielt wurde. Bei einem Brutto-Einkommen über 22.000 Euro ist die Abgabe der Einkommenssteuererklärung Pflicht.

Die Steuerbehörde hat auch in diesem Jahr wieder verschiedene Service-Einrichtungen geschaffen, um die Anfertigung der Steuererklärungen zu erleichtern, wie das Internet (www.aeat.es) oder die Servicetelefone 901 121 224, 901 200 345 oder 901 335 533.




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