Dienstreisen künftig in der Touristen-Klasse


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Führungskräften öffentlicher Unternehmen wurde Sparsamkeit auferlegt

Kurz vor dem Ende der Legislaturperiode hat Finanzminister Cristóbal Montoro per Verordnung den Führungskräften öffentlicher Unternehmen acht konkrete Sparmaßnahmen vorgeschrieben, darunter die Pflicht, in der Touristen-Klasse öffentlicher Transportmittel zu reisen.

Die acht Maßnahmen „für eine gute Führung“ lauten:

1. Die Ausschöpfung der technologischen Möglichkeiten, also die Durchführung von Audio- und Videokonferenzen soll Dienstreisen und persönlichen Treffen vorgezogen werden.

2. Die Begrenzung der Teilnehmer – bei einer Dienstreise sollen nur diejenigen mitfahren, deren Anwesenheit vor Ort unbedingt erforderlich ist.

3. Die zeitliche Begrenzung der Dienstreise. Eine ungerechtfertigte Verlängerung wird strikt abgelehnt.

4. Als Unterkunft sollen vorzugsweise Hotels ausgewählt werden, mit denen der Staat spezielle Abkommen vereinbart hat. 

5. Generell sollen öffentliche Transportmittel benutzt werden.

6. Sowohl bei Flug- als auch bei Zugreisen soll grundsätzlich die Touristen-Klasse belegt werden.

7. Soweit möglich, sollen Dienstreisen frühzeitig organisiert und gebucht werden, um an die günstigsten Tarife zu gelangen. 

8. Allgemeine Optimierung und Rationalisierung der Kosten.

Den öffentlichen Unternehmen wurde eine Frist von zwei Monaten eingeräumt, um diese Maßnahmen umzusetzen. 




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