Die Spanische Bischofskonferenz will Online-Spenden einführen

Erzbischof Juan José Omella Foto: EFE

Erzbischof Juan José Omella Foto: EFE

Leere Klingelbeutel

Die Abstandsregeln und Ausgangssperren haben dazu geführt, dass die Kirchen in Spanien leer bleiben. Und auch die Millionen Touristen, häufig Besucher von Kathedralen und Kirchen, sind in diesem Jahr ausgeblieben. So bleiben auch die Spendenboxen und die Klingelbeutel, hier in Spanien als „Cepillos“ bekannt, die sonst während der Gottesdienste herumgereicht werden, leer. Jetzt hat der Präsident der Spanischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Barcelona, Juan José Omella, einen Hilferuf veröffentlicht, weil die Kirche ihre sozialen Aufgaben nicht mehr erfüllen kann. „Die Nächstenliebe darf nicht auf der Strecke bleiben“, warnte er und schlug vor, die neuen Medien zu nutzen, damit die Gläubigen weiterhin ihre Spenden für die Aufgaben der Kirche leisten können. Hier sei die Kreativität der Kirche und der Menschen gefragt, um die modernen Technologien einzusetzen, und durch regelmäßige Spenden der Kirche bei der Erfüllung ihrer sozialen Aufgaben zu helfen, erklärte der Erzbischof.

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