Die Macht der Diversifikation


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Ein Artikel von Ottmar Beck (Alltrust AG)

„ Was ist Risiko?“ Nun ein Investment nur in den Dax-Index und festverzinsliche Wertpapiere, wie wir es Ihnen vorgestellt haben, bestimmt. Halten Sie es einfach aber diversifiziert, denn Sie kennen die Zukunft nicht.

Folgen Sie dem weisen Spruch: „Legen Sie nicht alle Eier in den selben Korb“. Um Ihr Ziel zu erreichen, müssen Sie genau überlegen, wie Sie Ihr Kapital bestmöglich auf Aktien, Rohstoffe, Anleihen und Immobilien verteilen. Und hier gibt es wirklich etwas umsonst. Durch die Diversifikation können Sie das Risiko Ihrer Kapitalanlage vermindern und Ihre Rendite sogar noch erhöhen. Dies muss aber unter der Berücksichtigung des Gesamtvermögens geschehen, getreu nach dem Motto: „Wertpapiere allein machen nicht glücklich, es gehören auch Gold und Grundstücke dazu“.

Was uns die Erfahrung lehrt

Da viele Kunden mich immer wieder über die Verlustpotentiale von Aktien befragen, erzähle ich ihnen gerne die Geschichte, die mir mein Großvater mit auf den Weg gegeben hat. Nach dem Krieg waren seine festverzinslichen Wertpapiere wertlos. Den Kauf seines Hauses hat er durch den Verkauf von Aktien finanziert, seine einzigen Werte die den Krieg überlebten. Schauen wir uns in der jüngeren Zeit um, so haben die Käufer von argentinischen Staatsanleihen bis zu 80% ihres Kapitals verloren. Der Merval – der argentinische Aktienindex – fiel zwar auch von 850 in 1997 auf 200 in 2001, steht aber heute wieder auf 2238. Die Besitzer der Anleihen trauern noch immer ihrem Geld nach. Wollten Sie heute Schuldverschreibungen der IKB in Ihrem Besitz haben?

Ausgewogene Depots

Wir haben in unserer Beratungstätigkeit immer wieder festgestellt, dass ein Anteil von 50% Aktien und 50% Renten die richtige Mischung für viele Anleger ist. Je nach der persönlichen Risikoneigung können die Anteile von Aktien und Renten natürlich variiert werden. Aber beide gehören in ein ausgewogenes Depot.

Erschreckend ist auch immer wieder, dass 90% des Aktienvermögens unserer deutschen und schweizer Kunden in heimischen Papieren inves­tiert waren. Diese Aktien machen nur rund 5% des Wertes aller weltweit notierten Aktien aus. Rational ist das Verhalten nicht. Es werden doch schon die Pensionen und Renten von der wirtschaftlichen Situation des eigenen Landes bestimmt. Es wäre geschickter, auch in Märkte zu investieren, die sich möglichst unabhängig vom eigenen Markt entwickeln.

Ein optimales Wertpapierdepot, das dazu auch noch kos­tengünstig ist, wird sich in der Praxis sehr selten umsetzen lassen, aber man sollte bestrebt sein, dem möglichst nahe zu kommen. In der Grafik sehen Sie die Ergebnisse eines Wertpapiervermögens, das nach den bisher aufgeführten Regeln geführt wurde und somit hinreichend diversifiziert war.        

Mehr Informationen?

Am 30. Januar 2008 findet für unsere geladenen Gäste in Puerto de la Cruz im Hotel Garoe ein privater Vortrag statt. Haben Sie Interesse? – Sie können bei Herrn Robert Burlon unter der Telefon-Nr.: 922-57 54 96 eine Einladungskarte beantragen.




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