Deutlicher Rückgang der Verkehrstoten zu Ostern


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2007 verloren noch 103 Menschen ihr Leben auf Spaniens Straßen, in diesem Jahr „nur“ 63

Das stark vermehrte Verkehrsaufkommen vor und wäh­rend der Osterfeiertage mündet in Spanien alljährlich in einer erschreckend hohen Zahl an Unfällen und vielen Todesopfern. So auch in diesem Jahr. Allerdings vermeldete die spanische Verkehrsgeneraldirektion DGT eine gute Nachricht innerhalb einer schlechten, die Zahl der Verkehrstoten ist in diesem Jahr nämlich deutlich zurückgegangen.

Madrid – Während in den letzten Jahren die Verkehrstoten innerhalb von nur wenigen Tagen hundert und mehr betrugen, verloren in diesem Jahr „nur“ 63 Menschen das Leben auf der Straße. Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba brachte die Dinge auf den Punkt: „Wenn man von 63 Toten sprechen muss, kann man nicht zufrieden sein.“ Dennoch sorgt der Rückgang von immerhin 39% für Hoffnung bei den verantwortlichen Behörden. Denn bislang schlugen die seit Jahren angestrengten Maßnahmen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen so gut wie nicht an. Was genau in diesem Jahr dazu geführt hat, dass die Verbesserungen und Maßnahmen endlich Wirkung zeigen, darüber ist sich selbst Pérez Rubalcaba nicht im Klaren. „Es scheint, als ob mit einem Schlag alles gewirkt hätte“, erklärte er so auch den Medien gegenüber. Es dürfe jedoch noch lange nicht „Sieg“ gerufen werden, allerdings befinde man sich endlich auf dem richtigen Weg.




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