Cepsa investiert 1,2 Milliarden Euro, um Fördermenge um 50% zu erhöhen


Pedro Miró Roig, Vizepräsident und Vorstandsmitglied von Cepsa, unterzeichnete vor Kurzem in Abu Dhabi den Milliar­dendeal mit ADNOC. Foto: EFE

Das Unternehmen erwab eine Beteiligung von 20% an Ölfeldern vor Abu Dhabi

Madrid – Mitte Februar unterzeichneten Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Vorstandsvorsitzender der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), und Pedro Miró, Vizepräsident und Vorstandsmitglied von Cepsa, ein Abkommen über die 20%ige Beteiligung von Cepsa an den Offshore-Ölfeldern von Sateh Al Razboot und Umm Lulu, die vor der Küste von Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, liegen.

Für die Konzession für 40 Jahre wird Cepsa 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) investieren. ADNOC wird 60% an Sateh Al Razboot und Umm Lulu sowie zwei kleinerer Felder halten und die restlichen 20% an ein weiteres Unternehmen abtreten. Cepsa gab bekannt, in diesem Jahr würde das Unternehmen in Zusammenarbeit mit ADNOC die ingenieurstechnische Vorarbeit zur Förderung des Erdöls abschließen.

Die Beteiligung von Cepsa an den Ölfeldern vor Abu Dhabi ist für das Unternehmen von erheblicher Bedeutung: Derzeit fördert Cepsa 93.000 Barrel Rohöl am Tag. Die Felder vor Abu Dhabi können diese Fördermenge um 43.000 Barrel täglich, also um 50%, erhöhen. Den Berechnungen zufolge könnten die Felder bis zu 215.000 Barrel am Tag liefern.

Cepsa-Vizepräsident und Vorstandsmitglied Pedro Miró erklärte, durch das Abkommen könne das Unternehmen die Reserven zu relativ geringen Produktionskosten erheblich erhöhen.

Cepsa steht zu hundert Prozent im Eigentum der Mubdala Investment Company, einem Fonds der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi.





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