Betrugsversuche nach Verbot der Aufrundung von Parkgebühren


© Moisés Pérez

Einnahmeverluste werden durch Erhöhung der Gebühren „ausgeglichen“

Am 1. Juni ist in Spanien das Verbot der Aufrundung von Parkgebühren in Kraft getreten. Doch bereits nach wenigen Tagen monierten verschiedene spanische Verbraucherverbände, dass sich viele der privaten Parkplatzbetreiber noch lange nicht an die neue Normative halten.

Madrid – Demnach hätten einige der betroffenen Parkplätze, sozusagen als Ausgleich für die durch das Aufrundungsverbot zu erwartenden Verluste, einfach mal eben die Parkgebühren erhöht.

Dabei wurden Erhöhungen von zwischen 20 und 70% registriert. Andere wiederum haben noch am selben Tag eine sogenannte Zugangsgebühr eingeführt. Bei anderen Parkgaragen wurde sogar festgestellt, dass die erste halbe Stunde weiterhin 1,20 Euro kostet, auch wenn man sein Auto nur fünf Minuten abgestellt hatte.

Bei den öffentlich verwalteten Parkplätzen ist die Sache etwas anders gelagert, da für sie das Aufrundungsverbot bzw. die Auflage, Parkgebühren im Minutentakt abzurechnen, erst ab September gilt. Einige spanische Provinzen haben die notwendigen Veränderungen jedoch auf freiwilliger Basis schon jetzt eingeführt.




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