Beratungsresistent

Pablo Casado missachtet die Mahnung zur Mäßigung von Parteikollege Alberto Núñez Feijóo. Foto: EFE

Pablo Casado missachtet die Mahnung zur Mäßigung von Parteikollege Alberto Núñez Feijóo. Foto: EFE

PP-Chef greift weiterhin die Regierung an und schlägt die Ratschläge des Präsidenten von Galicien in den Wind

Pablo Casado hat nicht aufgehört, bösartige und teilweise unwahre Beschuldigungen gegen die Regierung und gegen ihren Präsidenten auszusprechen, obwohl ihn eines der einflussreichsten Mitglieder seiner Partei, der Präsident von Galcien Alberto Nuñez Feijóo, wiederholt zur Mäßigung aufgefordert hatte. Es geht um einige äußerst polemische Reden im Abgeordnetenhaus, bei denen auch Schimpfworte und Verdächtigungen über sexuellen Missbrauch von Minderjährigen ­gefallen sind. Auf einer Parteiveranstaltung, bei der Casado in der ersten Reihe saß, redete Feijóo ihm ins Gewissen: „Deine große Aufgabe ist es heute, Verantwortungsbewusstsein, Besonnenheit und Ruhe in die spanische Politik zu bringen“. Doch als Casado nach dem Gastgeber das Wort erhielt erklärte er, dass niemand ihn aufzufordern habe, sich zu mäßigen und fuhr mit seinen Angriffen gegen die Regierung fort.

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