Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte nimmt zu


Die Agentur für Grundrechte der Europäischen Union hat in einem entsprechenden Bericht aufgedeckt, dass infolge der Wirtschaftskrise innerhalb der EU, also auch in Spanien, die Ausbeutung von ausländischen Arbeitskräften zugenommen hat.

In der Landwirtschaft, im Bauwesen, im Hotelgewerbe aber auch im Haushalt werden miserable Löhne gezahlt. So beispielsweise ein Stundenlohn von einem Euro, oder es werden 12-Stunden-Schichten an sieben Wochentagen abverlangt. Auch unangemessene Behandlung und das Ausüben ungerechtfertigten Drucks seien nicht unüblich.

Albin Dearing, Hauptverantwortlicher für den Bericht, erklärte, 20% der Experten wären wöchentlich auf zwei bis drei Fälle von Ausbeutung gestoßen.

In dem Bericht werden 600 Aussagen von Polizisten, Inspektoren, Gewerkschaftern und andern Experten aus 21 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Spanien, aufgeführt und analysiert. 




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