Arbeitsplätze gegen Wählerstimmen


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Der Bürgermeister der 10.000-Seelengemeinde Fortuna bei Murcia, musste sich jetzt wegen eines echten Kuhhandels vor der Justiz rechtfertigen.

Fortuna – Er hatte den Bürgern Arbeitsplätze in der Gemeinde sowie Lebensmittelgutscheine versprochen, wenn sie bei den Gemeindewahlen für ihn stimmen würden. Er gewann die Wahlen mit absoluter Mehrheit dank dieser Versprechen und Vergünstigungen, hatte das Provinzgericht von Murcia entschieden. Der Oberste Spanische Gerichtshof ist jetzt mit seinem Urteil noch weiter gegangen und hat Matías Carrillo von der Partido Popular, der inzwischen von seinem Posten zurückgetreten ist, für fünf Jahre von einem Bürgermeisterposten oder einem anderen demokratisch gewählten öffentlichen Amt ausgeschlossen.




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