Angst vor ETA-Terror sinkt


Die Angst vor internationalem Terrorismus ist in Spanien inzwischen größer

Jahrzehntelang stand der Terrorismus der baskischen ETA ganz oben auf der Sorgenliste der Spanier. Die im März seitens der baskischen Terroristenorganisation ausgerufene „dauerhafte Waffenruhe“ überträgt sich allem Anschein nach nun bereits auf die öffentliche Meinung.

Madrid – Jedenfalls verdeutlicht die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Elcano, dass die spanische Bevölkerung inzwischen weit mehr Angst vor möglichen Aktionen des internationalen Terrorismus hat als vor den Radikalen aus dem Baskenland. Demnach halten 51% der Befragten den internationalen Terrorimus für eine größere Bedrohung als den baskischen. Dem gegenüber stehen 27% der Bürger, die gegenteiliger Meinung sind, und 20%, die beide Gewaltbewegungen gleichermaßen fürchten.

Bei der vorletzten Umfrage Anfang März dieses Jahres hielten hingegen noch 65% der Spanier die beiden Bedrohungen für gleich gefährlich. Und „nur“ 22% hielten den internationalen Terrorismus für ein größeres Risiko als den baskischen.




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