Amancio Ortega fördert die Krebsbehandlung in Galicien


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Reichster Mann der Welt unterstützt das Gesundheitswesen seiner Heimatregion

Kurz bevor Amancio Ortega, Mitbegründer, Mehrheitsaktionär und Vorstandsvorsitzender der Textilunternehmensgruppe Inditex, vom Forbes-Magazin mit einem Vermögen von 79,6 Milliarden Dollar zum reichsten Mann der Welt erkoren wurde, war bekannt gegeben worden, dass seine Stiftung 17 Millionen Euro für die Krebs-Behandlung in Galicien stiften wird.

Das von Regionalpräsident Alberto Núñez Feijóo und Flora Pérez, Ehefrau des Magnaten und Vizepräsidentin der Stiftung Amancio Ortega, unterzeichnete Abkommen sieht die umgehende Installation von Mammografie-Röntgengeräten und Strahlentherapie-Linearbeschleunigern „modernster Generation“ in 16 Behandlungszentren in Galicien vor, in denen 185.000 Patienten versorgt werden. 

Die uneigennützige Einrichtung, die 2001 von Ortega ins Leben gerufen wurde und in den vergangenen Jahren in Galicien neun Kindergärten für 15 Millionen Euro finanziert hat, wird sowohl den Erwerb der onkologischen Diagnose- und Behandlungsapparate als auch deren Installation und für acht Jahre deren Wartung und Aktualisierung sowie die Schulung des Personals übernehmen. „Diese Geräte werden die Diagnose verbessern, gleichzeitig jedoch die Strahlenbelastung für die Patienten reduzieren, die Effizienz der Behandlung erhöhen, aber deren Dauer verringern,“ hieß es vonseiten der Stiftung. 

Die meisten der neuen, digitalen Mammografie-Röntgengeräte, welche die bisher analogen Geräte ersetzen werden, sollen noch in diesem Jahr installiert werden. Zehn neue Linearbeschleuniger werden auf die öffentlichen Gesundheitszentren, welche in Galicien Strahlentherapie anbieten (Santiago, Vigo, A Coruña, Lugo, Ourense), verteilt. 

Neben den Spenden in Millionenhöhe für den Bau neuer Kindergärten und für den Erwerb neuer onkologischer Diagnose- und Behandlungsgeräte hat die Stiftung in den vergangenen Jahren mit 25 Millionen Euro den Bau eines Gebäudes einer katholischen Hilfsorganisation für mittellose Personen finanziert, mit 40 Millionen Euro Caritas unterstützt oder für vier Millionen Euro die Logistik der Lebensmittelbank modernisiert. 




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