Als gäbe es die Krise nicht …


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Inditex startet weiter durch

Kürzlich präsentierte der Textil-Gigant Inditex die neuesten Geschäftszahlen und bewies wieder einmal, zu den ganz Großen zu gehören.

A Coruña – So erzielte Inditex im ersten Steuerhalbjahr (abgeschlossen am 31. Juli) einen Nettogewinn von 944 Millionen Euro, 32% mehr als im selben Vorjahreszeitraum. Dieser Gewinnzuwachs beruht auf der Expansion von Inditex in Asien und Amerika; innerhalb von sechs Monaten eröffnete die Unternehmensgruppe weltweit 166 neue Geschäfte. Der Gesamtumsatz belief sich auf 7,239 Milliarden Euro, 17% mehr als im ersten Steuerhalbjahr 2011.

Inditex trotzt der Krise. Seit deren Beginn im Jahr 2008 gelang es dem Konzern, die Schulden von 298 Millionen Euro auf 2 Millionen Euro zu reduzieren und das liquide Vermögen von 930 Millionen Euro auf 3,486 Milliarden Euro zu steigern.

Am 31. Juli besaß der Konzern weltweit 5.693 Geschäfte. Der Gesamtumsatz wurde zu 22% in Spanien, zu 44% im restlichen Europa, zu 20% in Asien und zu 14% in Amerika erwirtschaftet. Während die Verkäufe in Spanien sinken, gewinnt Inditex in Asien immer mehr an Terrain. Dort nehmen die Verkaufszahlen regelmäßig zwischen 30 und 40% zu, in Amerika um rund 13%.

Die guten Zahlen sind nicht nur dem Anstieg der Verkaufsfläche und den Zara-Online-Shops zu verdanken, denn der Umsatz in den seit über einem Jahr bestehenden Lokalen nahm um lediglich 7% zu.

Ende dieses Jahres will Inditex eine Milliarde Euro investiert haben. Dazu gehören auch Prestigeobjekte wie das kürzlich eröffnete Geschäft in der New Yorker Fifth Avenue und der Kauf eines Lokals in der Londoner Oxford Street.




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