AENA geht an die Börse


Der weltweit größte Flughafenbetreiber wird teilprivatisiert

Die spanische Regierung führt die bereits vor einiger Zeit beschlossene, teilweise Privatisierung des weltweit größten Flughafenbetreibers Anfang Februar durch.

Madrid – Es handelt sich um die größte Teilprivatisierung, die in den letzten siebzehn Jahren in Spanien stattgefunden hat. Genügend Interessenten hat der spanische Staat für dieses Unterfangen gefunden. Wie aus Finanzkreisen verlautete, seien binnen 20 Minuten die Bücher für den Verkauf von 49 Prozent der Anteile geschlossen worden. 21 Prozent werden an drei Großinvestoren verkauft, 28 Prozent gehen an neue Anleger. Nach mehreren Verzögerungen ist der Sprung auf das Parkett jetzt für den 11. Februar vorgesehen.

Die Aktien sollen zwischen 43 und 55 Euro das Stück kosten. Mit dem Börsengang wird das Unternehmen zwischen 6,45 und 8,25 Milliarden Euro bewertet. Der Ausgabepreis für die 73,5 Millionen Aktien soll am 9. Februar festgesetzt werden.

AENA ist an 46 Flughäfen im Inland und mehr als zwanzig im Ausland beteiligt und fertigt nach eigenen Angaben jährlich 187 Millionen Passagiere ab. Der milliardenschwere Börsengang gilt als Test für das Vertrauen der Investoren in die Gesundung der spanischen Wirtschaft.




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