9,3% weniger Verkehrstote auf Spaniens Straßen


Im vergangenen Jahr

Im Vergleich zu 2005 ist die Todesrate auf Spaniens Straßen um 9,3% gesunken. Es handelt sich somit nicht nur um das dritte Jahr in Folge, in dem die Sterblichkeitsrate gesunken ist, sondern auch um das dritte Mal, in dem die besten Zahlen, sprich die wenigsten Todesopfer seit 25 Jahren verzeichnet wurden.

Madrid – Dennoch haben zwischen dem 1. Januar und 28. Dezember des eben vergangenen Jahres 2.998 Menschen ihr Leben auf Spaniens Straßen verloren und etwa 1.400 wurden schwer verletzt.

Die Einführung des Punkteführerscheins, der am 1. Juli vergangenen Jahres in Kraft getreten ist, wird als einer der Hauptgründe dafür angesehen, dass die Sterblichkeitszahlen auf Spaniens Straßen weiter sinken. Denn seit dem 1. Juli bis Ende des Jahres kamen 163 Menschen weniger ums Leben als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zwischen Januar und Juli waren die Zahlen um 3,2% gesunken, während dieser Prozentsatz zwischen dem 1. Juli und dem 28. Dezember bei 9,2 lag.

Bei diesen Zahlen werden allerdings nur die Todesfälle registriert, die bei Verkehrsunfällen im Überland-Straßennetz ums Leben kamen, nicht aber die, die sich im Stadtgebiet ereignet haben. Auch wurden nicht die Personen mit einbezogen, die nach einem Verkehrsunfall erst Tage später in einem Krankenhaus verstarben.




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