8,5 Millionen Wohnungen ohne Versicherungen


Das sind 30% aller Wohneinheiten

Die Wirtschaftskrise hat sich auch auf den Versicherungsschutz der Bürger ausgewirkt. Nach einer Studie, die jetzt auf der Website Kelisto.es veröffentlicht wurde, haben 30% aller Wohnungen in Spanien keine Hausratsversicherung.

Madrid – Diese Zahl hat sich um 13,3% seit Beginn der Krise im Jahr 2007 erhöht. Damals gab es 7,5 Millionen Wohnungen ohne Versicherung. Die Angaben basieren auf der Datenbank des Nationalen Statistik-Instituts.

Im Jahr 2010 erreichte die Zahl der unversicherten Wohnungen sogar die Neun-Millionen-Grenze. Danach hat sich die Lage wieder nach und nach stabilisiert. Doch sind die Daten noch weit entfernt von dem Niveau vor der Krise.

Weiter ist der Studie zu entnehmen, dass die größte Zahl der Wohnungen ohne Versicherung auf ländliche Zonen und Dörfer entfällt. Außerdem auf sehr alte Immobilien, die keine Gesellschaft mehr aufnehmen will. Auch Ferienwohnungen an der Küste, die von ihren Besitzern nur sporadisch benutzt werden, haben häufig keine Versicherung.

Was die Versicherungsprämien betrifft, so haben sich diese seit 2007 um 18,5% erhöht. Dabei macht die Steuer den höchsten Prozentsatz aus, während die Erhöhung der Prämie wegen der harten Konkurrenz zwischen den Gesellschaften eher geringfügig war.




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