800.000 Neubauwohnungen unverkäuflich


1,4% davon sollen in Sozialwohnungen umgewandelt werden

Der Einbruch des Immobilien-Booms und die Wirtschaftskrise haben in Spanien dazu geführt, dass inzwischen etwa 800.000 Neubauwohnungen nur sehr geringe Chancen haben, an den Mann gebracht zu werden.

Barcelona – Immer wieder haben sich die Promoter und Immobilienfirmen an die öffentlichen Institutionen gewandt und sie dazu aufgefordert, diese unverkäuflichen Wohnungen aufzukaufen und für den sozialen Markt zu verwenden.

Die meisten der autonomen Regionen machen dies allerdings ohnehin schon seit etwa einem Jahr, eine Maßnahme, die bislang jedoch noch so gut wie keine Wirkung gezeigt hat. Den ersten acht autonomen Regionen, die diese Maßnahme ergriffen haben, ist es bislang nur gelungen 10.764 Wohnungen vom freien Markt in Sozialwohnungen umzuwandeln. Das sind nur 1,4% des Gesamtvolumens. Mit 3.940 fanden die meisten dieser „Umwandlungen” in Andalusien statt, gefolgt von Katalonien (2.088), den Kanaren (840), Castilla-La Mancha (800) und den Balearen (400). Andere autonome Regionen streben ähnliche Maßnahmen an.




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