30 Mio. Euro Einnahmenrückgang für die Kirche

La Giralda in Sevilla: Während der Ausgangssperre entgingen der Kirche die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Kollekte. Foto: WB

La Giralda in Sevilla: Während der Ausgangssperre entgingen der Kirche die Einnahmen aus Eintrittsgeldern und Kollekte. Foto: WB

Wegen der Quarantäne gingen Spenden und Eintrittsgelder in Kirchen, Kathedralen und Museen verloren

Madrid – Die Corona-Pandemie hat weltweit schwere Verluste verursacht. Auch die Katholische Kirche in Spanien ist davon nicht ausgenommen. Sie muss immer mehr leisten, sowohl auf geistlichem als auch auf materiellem Gebiet, dabei sind ihre Einnahmen immer weiter zurückgegangen.
Die Schließung der 23.000 Pfarrkirchen, zahlreichen Kathedralen und sonstigen kirchlichen Einrichtungen während der gesamten Quarantäne sowie die Tatsache, dass mehrere Millionen bedürftige Personen unterstützt worden sind, hat sich in den Kassen der Katholischen Kirchen bemerkbar gemacht. Nach vorläufigen Schätzungen sind auf diese Weise mehr als 30 Millionen Euro verloren gegangen. Die Kirchenleitung hofft nun auf die derzeit laufende Einkommensteuerkampagne und den guten Willen der Steuerpflichtigen, dass sie ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle ihrer Steuererklärung machen und ihr die Sozialabgabe von 0,7% zukommen lassen.

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