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Connery ließ sich in den Siebzigern in Marbella nieder

Seit Ende der 70er-Jahre gehörten Sean Connery und seine Frau Micheline zu den prominenten Bürgern von Marbella.

Sie erwarben ihre Casa Malibú zwischen der „Goldenen Meile“ und dem Jachthafen Puerto Banús. Damals traf sich in Marbella, das als kleines Paradies galt, Prominenz aus der ganzen Welt. Doch die Bauwut des damaligen Bürgermeisters Jesús Gil zerstörte die Idylle. Immer mehr neue Nachbarn rückten an das Anwesen des Ehepaares heran und störten seine Intimsphäre.

Deshalb verkauften die Connerys Casa Malibú. Das alles berichtete jetzt Juan Antonio Roca, ehemaliger Urbanismusberater der Stadt Marbella, der als „geistiger Vater“ des Korruptionsskandals „Malaya“ vor Gericht steht. Das Anwesen der Connerys soll illegalerweise zum Bauland erklärt und mit 72 Luxuswohnungen bebaut worden sein. Sean Connery gehört nicht zu den Angeklagten, doch seine Ehefrau sieht sich einem Strafantrag von zweieinhalb Jahren Haft wegen Steuerhinterziehung gegenüber, lebt jedoch seit langer Zeit auf den Bahamas. 




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