Bankia-Ex-Präsident Rato erneut vor Gericht


Rodrigo Rato steht unter dem Verdacht, seinem Schwager einen Posten bei Bankia zugeschanzt zu haben. Foto: EFE

Vetternwirtschaft

Antonio Serrano-Arnal, Richter vor dem Gerichtshof in Madrid, hat den Ex-Präsidenten der Bankgesellschaft Bankia, zuvor Vizepräsident in der Regierung Aznar und Präsident des Internationalen Währungsfonds, Rodrigo Rato, erneut angeklagt. Er soll seinem Schwager Santiago Alarcó auf illegale Art einen Beraterposten bei Bankia zugeschustert haben. Der hat als Experte für den internationalen Markt von 2011 bis 2013 Bezüge von 800.000 Euro kassiert. 2011 erhielt er 120.000 Euro, 2012 waren es schon 240.000 und 2013 sogar 480.000 Euro. Rato leitete die Bank bis Mai 2012. Vor Gericht erklärte er, der Schwager wäre wegen seiner Fachkompetenz eingestellt worden. Doch ehemalige Mitarbeiter der Bank konnten nicht erklären, welche Aufgaben Alarcó tatsächlich erfüllt hat.




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