Anwältin der Pseudo-Gewerkschaft „Manos Limpias“ angeklagt


Anwältin Virgina López Negrete von der Beamtenvereinigung „Manos Limpias“ muss vor Gericht. Foto: EFE

Übertriebener Ehrgeiz

Virginia López Negrete, Rechtsanwältin der Beamtengewerkschaft „Manos Limpias“ (Saubere Hände), die die Klage gegen die Schwester des spanischen Königs, Infantin Cristina, vorangetrieben hat und auch der Erpressung von Banken und Firmen verdächtigt wird, muss jetzt selbst vor Gericht. Der Untersuchungsrichter Santiago Pedraz hat sie für den 27. September vor das Nationalgericht zitiert. Zwei Berichte der Spezialeinheit für Wirtschafts- und Steuerkriminalität UDEF setzen sie in Verbindung mit kriminellen Aktivitäten des Pseudo-Syndikats „Manos Limpias“. Dessen Präsident Miguel Bernad sowie Luis Pinedo, Präsident von Ausbanc – Verbraucherverband von Bankserviceleistungen –, befinden sich bereits seit einigen Monaten in Haft. Der Untersuchungsrichter ist der Ansicht, dass die Anwältin bei „Manos Limpias“ eine wichtige Rolle innehatte, die mit Entscheidungsgewalt und aktiven Aktionen bezeichnet werden könne.




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