9% mehr ausländische Arbeitskräfte


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Die Einstellung von Ausländern konzentriert sich auf die touristischen Gemeinden

Kanarische Inseln – Eine Studie der Kanarischen Statistikbehörde für Arbeit (Obecan) und der Kanarischen Stiftung zur Förderung der Arbeit (Funcatra) hat unter anderem die Situation der ausländischen Angestellten auf den Kanarischen Inseln beleuchtet.

Das hat ergeben, dass sich die Neuanstellung ausländischer Arbeitskräfte auf die touristischen Gemeinden konzentriert. In La Oliva (Fuerteventura) wurden 42% der im vergangenen Jahr geschlossenen Arbeitsverträge mit ausländischen Angestellten geschlossen, in Antigua (Fuerteventura) 40%, in Arona (Teneriffa) 38%, in Tías (Lanzarote) ebenfalls knapp 38%, in Yaiza (Lanzarote) 36%, in Adeje (Teneriffa) 34%, in Valle Gran Rey (La Gomera) 33%, in Pájara (Fuerteventura) 33% und in Teguise (Lanzarote) 30%. Nach Inseln aufgelistet, konzentrierte sich anteilsmäßig die Neueinstellung von ausländischen Arbeitskräften auf Fuerteventura (30%) und Lanzarote (27%). Auf den anderen Inseln fiel dieser Anteil erheblich geringer aus. Auf Teneriffa wurden im vergangenen Jahr 17% der neuen Arbeitsverträge mit Ausländern geschlossen, auf La Gomera 15%, auf La Palma 12%, auf El Hierro 11% und auf Gran Canaria ebenfalls nur 11%.

Insgesamt wurden auf allen Kanarischen Inseln im vergangenen Jahr 140.597 Ausländer neu angestellt – 9% mehr als im Vorjahr. Den größten Anteil nach Nationalität nahmen mit knapp 20% die Italiener ein (25.881), gefolgt von den Kubanern (11.947) und den Marokkanern (11.589). Im Jahresvergleich stieg insbesondere die Neueinstellung von Venezolanern (+46%).

Knapp 20.000 arbeitslose Ausländer

Den von Europa Press veröffentlichten Daten des Staatlichen Arbeitsdienstes (SEPE) zufolge, waren im Juli dieses Jahres 19.594 Ausländer auf den Kanaren arbeitslos gemeldet. Spanienweit belief sich die Zahl der ausländischen Arbeitslosen auf 362.296 – 1,2% weniger als im Juni und 2,4% weniger als im Vorjahresmonat. Etwas mehr als ein Drittel stammte aus der EU (133.606), knapp zwei Drittel aus dem EU-Ausland (228.690).

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