VOX verbietet seinen Stadtverordneten, Trauungen durchzuführen


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Hochzeitsverbot

Den beiden Stadträten der rechten VOX-Partei, welche im Stadtparlament von Valencia sitzen, ist es nicht erlaubt, zivile Trauungen durchzuführen. Das hat José Gosálvez, der Sprecher der Fraktion, jetzt bestätigt. Nach einer Anfrage bei der Parteileitung habe er die Anweisung erhalten, er und sein Parteifreund hätten eine schriftliche Verzichtserklärung einzureichen. Diese Entscheidung sei begründet, denn es gäbe andere geeignetere Systeme und Methoden für eine private Heirat, erklärte er. Die übrigen Stadtverordneten von Valencia, die Compromis, PSPV, PP und Ciudadanos angehören, haben versichert, dass sie nicht auf die Trauungen verzichten werden, die zwar völlig freiwillig sind, aber jeweils vom Bürgermeister eingeteilt würden. Die Verzichtserklärungen der Kommunalpolitiker von VOX sind nicht die ersten und werden auch nicht die letzten Anordnungen der rechtsextremen Partei unter der Leitung von Santiago Abascal sein, der auch in Ceuta seinen Abgeordneten die Abhaltung von Ziviltrauungen untersagt hat.

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