Unterschriftenaktion für die Ausweisung eines Venezolaners, der auf Teneriffa lebt


Foto: Pixabay

Unerwünschte Person

Auf der Internetplattform „Change.org“ läuft zurzeit eine Unterschriftenaktion, bei der es um die Verhaftung und Ausweisung von Richard Peñalver geht, der als „Pistolero de Puente Llaguna“ bekannt wurde, und seit Jahren in der Gemeinde La Matanza auf Teneriffa ansässig ist. Er soll seinerzeit (im Jahr 2002) in eine Gruppe von Protestierenden geschossen haben. Doch die venezolanische Justiz hatte in freigesprochen, weil es angeblich keine ausreichenden Beweise gab. So hatte er dann in Spanien Asyl beantragt und sich auf der Insel niedergelassen. Die Aktion wurde vom Verband „Venezolanos Unidos en Venezuela y el Exterior“ ins Leben gerufen und hat inzwischen mehr als 10.000 Unterschriften erreicht. Der Text der Petition besagt unter anderem: Es wird Gefängnis oder Auslieferung von Peñalver gefordert, der einer der vier erkannten Schützen ist, die am 11. April 2002 von der Brücke Llaguna in Caracas geschossen haben. 19 Personen wurden getötet und 127 verletzt. Peñalver wurde verurteit und von Hugo Chávez amnestiert. Er wurde von der kanarischen Regierung, von Caritas und dem Roten Kreuz unterstützt und lebt ein gutes, ruhiges Leben, nachdem er in Caracas gemordet hat, ohne dafür zu büßen.




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