Podemos-Chef Iglesias nennt den König ein Hindernis für den Politikwechsel


Podemos-Chef Pablo Iglesias. Foto: EFE

Poltisches Hindernis

Pablo Iglesias, Generalsekretär der linkspopulistischen Partei Podemos, hat auf der ersten Versammlung des Bürgerrates seiner Partei in diesem Jahr harsche Kritik an König Felipe geübt. Er hat unter anderem verlangt, dass auch der Staatschef alle paar Jahre demokratisch von Volk gewählt werden sollte. Der Monarch sei das wichtigste Instrument, um die oligarchischen Reihen zu schließen. Deren wichtigstes Ziel sei es, zu verhindern, dass sich in Spanien ein politischer Wechsel in progressistischer Richtung vollziehe. In einer konstitutionellen Monarchie sei es nicht erlaubt, dass sich der König zu politischen Fragen äußere. Allerdings habe Felipe klare Zeichen eines autoritären Geistes erkennen lassen. „Nachdem Pedro Sánchez zum Chef der Sozialisten gewählt wurde, gab es gute Chancen für einen Regierungswechsel. Doch Sánchez wollte Rajoy nicht mithilfe eines Misstrauensantrags „rauswerfen“. Sánchez ist sehr schnell gealtert und hat sich zu dem politischen Block gesellt, der einen politischen Wechsel in Spanien gar nicht möchte“, monierte Iglesias.




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