Machtgehabe


Spaniens Präsident Pedro Sánchez. Foto: EFE

PP bezeichnet die Auslandsreisen von Präsident Sánchez als Machtspektakel

Sprecher der Partido Popular nehmen jede Gelegenheit wahr, um den Regierungspräsidenten Pedro Sánchez zu diskreditieren. Besonders seine Auslandsreisen und sein Auftreten bei offiziellen Anlässen, wie kürzlich beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos, an dem Rajoy bekanntlich niemals teilnahm, sind der Partei ein Dorn im Auge. Auch die Benutzung einer Militärmaschine für seine Reisen ist immer wieder Anlass zur Kritik. Kürzlich musste die sozialistische Fraktion eine Anfrage der PP beantworten, bei der es um die Benutzung „öffentlicher Transportmittel“ durch Sánchez ging, seit er an der Regierung ist. „Ich weiß nicht, ob er etwas für Spanien tut, aber er nutzt Spanien aus“, hatte die Sprecherin der PP erklärt. „Präsident Sánchez reist mit denselben Mitteln, wie es alle Präsidenten dieses Landes getan haben, genau wie Ex-Präsident Aznar und Ex-Präsident Rajoy, mit dem offiziellen Fuhrpark des Staates. Mit der einen Ausnahme, dass beim Letzteren noch Extrakosten für Wein und Whisky angefallen sind“, lautete die Retourkutsche der Sprecherin der PSOE.




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