Finanzminister beschuldigte die Regionen der Ausgaben-Euphorie


„Kostenbesäufnis“

Äußerungen von Finanzminister Cristóbal Montoro während der Parlamentsdebatte über den Haushaltsplan haben harsche Kritik bei verschiedenen Fraktionen ausgelöst. Wörtlich hatte der Minister erklärt: „Wir kommen aus einer Krise, die durch ein „Gelage“ öffentlicher Ausgaben entstanden ist, und bestimmte Personen möchten das noch feiern und darauf trinken“. Für Antonio Hernández, den Sprecher der sozialistischen Gruppe, bedeuten diese Worte eine Schande und eine grobe Beleidigung, Sozialausgaben mit Trinkgelage und Kneipenbummel zu vergleichen. „Er hat die Millionen Menschen beschimpft, welche die Krise erlitten haben“, wetterte er. Andere Parlamentarier verglichen die Worte Montoros mit den Äußerungen des Präsidenten der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem, der in ähnlicher Weise die Staaten Südeuropas beschimpft hatte, die „ihr Geld mit Likör und Frauen durchbringen und anschließend um Hilfe bitten“.

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