Ex-Präsident Rajoy blieb auch der Mitgliederabstimmung über den Präsidentschaftskandidaten fern


Übertriebene Neutralität

Als Mariano Rajoy aufgrund eines Misstrauensantrags abgewählt wurde, legte er demonstrativ auch den Posten des Parteivorsitzenden nieder. Auch lehnte er es ab, einen Nachfolger zu nennen oder wenigstens seine Präferenz für einen Kandidaten. Seine engsten Mitarbeiter, die sich als Kandidaten präsentierten, seien ihm alle gleich lieb, erklärte er vor den Medien. Doch als kürzlich erstmalig eine Mitgliederabstimmung stattfand, um sich für einen der sechs Kandidaten zu entscheiden, trieb er seine Neutralität auf die Spitze. Anstatt eines der Lokale aufzusuchen, um seine Stimme abzugeben, zog er es vor, mit seinen Freunden zu joggen.





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