Ex-Finanzminister Borrell wurde von einem falschen Broker betrogen


Der ehemalige spanische Finanzminister Borrell hat 150.000 Euro verloren. Foto: EFE

Abgezockt

Wer schon einmal einem betrügerischen Internet-Investor auf den Leim gegangen ist, befindet sich in guter Gesellschaft. Josep Borrell, Universitätsdozent und ehemaliger Finanzminister im Kabinett von Felipe González, hat 150.000 Euro an einen falschen Broker verloren. Nachdem eine entsprechende Meldung in „El Confidencial“ erschienen war, hat er sich nun persönlich zu Wort gemeldet. Der Betrug habe bereits 2015 mit einer Investition seinen Anfang genommen. Das Erscheinungsbild der Firma ConsortFX, die angegeben hatte, dass sie mit namhaften Banken wie Commerzbank und Northwestern Bank arbeite, sei völlig normal gewesen. Es handelte sich um eine Gesellschaft, die in England ansässig war, jedoch auch Büros in Frankreich unterhielt. Von dort aus sei er in französischer Sprache bedient worden. Das habe ihn bewogen, weitere 100.000 Euro nachzuschießen. Doch eines Tages blieben seine Mails und seine Anrufe unbeantwortet, und die Website verschwand aus dem Netz. Die Bank, an die er sein Geld transferiert hatte ließ ihn wissen, das betreffende Konto existiere nicht mehr.




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