Esperanza Aguirre widerspricht den Thesen der Partido Popular


Archivbild von Esperanza Aguirre bei einer Buchvorstellung. Foto: EFE

Querdenkerin

Esperanza Aguirre, langjährige Regionalpräsidentin und Bürgermeisterin von Madrid, gehört auch seit vielen Jahren dem Vorstand der Partido Popular an. Jetzt war sie nach langer Zeit wieder in einer Talkshow und hat sich in Widerspruch zu den Thesen ihrer Partei gesetzt, was die Situation nach den Wahlen betrifft. Sie sprach über VOX, die Exhumierung Francos und die Regierungsbildung durch Pedro Sánchez. Sie hoffe, dass er eine Regierung ohne die Unabhängigkeitsverfechter und ohne Podemos zustande bringt, erklärte sie. Privat sei sie der Meinung, dass es gar nicht so schlimm wäre, wenn sich die PP bei der Investitur von Sánchez der Stimme enthalte, um seine Wahl zu ermöglichen. Das habe sie zwar noch nicht mit Parteichef Casado besprochen, werde es ihm aber noch sagen. Sie glaube nicht, dass VOX eine ultrarechte Partei sei, „sie ist unsere Rechte“, erklärte sie mit Nachdruck. Aufgrund ihrer christlichen und liberalen Überzeugung seien die reichen Staaten verpflichtet, eine größere Zahl von Migranten aufzunehmen und Institutionen zu schaffen, damit sie legal nach Spanien kommen und hier arbeiten können, erklärte sie zur Flüchtlingsfrage.

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