Die Präsidentin von ANC möchte dem Vorbild Hongkongs folgen


ANC-Präsidentin Elisenda Paluzie bei einer Demonstration am 26. Oktober in Barcelona. Foto: efe

Den Konflikt sichtbar machen

Elisenda Paluzie, die Präsidentin der Asamblea Nacional Catalana – einer separatistischen Bürgerbewegung, welche die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien verfolgt -, hat die schweren Ausschreitungen in der Region gerechtfertigt. „Sie machen den katalanischen Konflikt auf internationalem Niveau sichtbar“, erklärte sie vor einigen Tagen in einem Fernsehinterview. Die Proteste, die nach der Bekanntgabe der Urteile gegen die Führer der Unabhängigkeitsbewegung immer größere Ausmaße angenommen haben, werden weltweit von den Fernsehsendern gezeigt. „So sind wir ständig in den internationalen Medien“, freute sie sich. Verantwortlich sei die Gewalt des Staates, der eine friedliche und demokratische Bewegung zu Gefängnisstrafen verurteilt habe. Paluzie tritt dafür ein, dass die Proteste nach dem Muster von Hongkong fortgesetzt werden, um den Staat schließlich politisch aufzureiben.

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