Die Familie Franco zur Herausgabe von zwei historischen Statuen aufgefordert


Volkseigentum

Abraham und Isaak, die beiden Gestalten des Alten Testaments, die am Ende des 12. Jahrhunderts von Meister Mateo in zwei Säulen gehauen wurden und jahrhundertelang den „Portido de Gloria“, die Eingangspforte der Kathedrale von Santiago de Compostela, schmückten, sind der Zankapfel zwischen der Stadt Santiago de Compostela und der Familie Franco. Der Generalisimo hatte sich in den Sechzigerjahren in die Skulpturen verliebt, die zu dieser Zeit die Eingangstreppe zum Rathaus schmückten. Die damaligen Stadtväter schenkten, mehr oder weniger gezwungenermaßen, dem Regierungschef die Statuen, die noch heute zum Besitz der Familie Franco gehören. Die Stadtverwaltung, heute unter der Leitung der Bürgerpartei „Compostela Aberta“ hat den Franco-Erben nun eine Frist von zwei Wochen gesetzt, um Abraham und Isaak wieder dem Volkseigentum zuzuführen.




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