Der katalanische Regierungschef will ebenso weit gehen wie sein Vorgänger Puigdemont


Quim Torra (r.) und Carles Puigdemont nach ihrem Treffen im Brüsseler Hotel Marivaux . Foto: efe

Drohgebärde

Quim Torra, aktueller Präsident von Katalonien, ist nach Brüssel gereist, um an der Sitzung der parlamentarischen Gruppe Junts per Catalunya und des geflüchteten Carles Puigdemont im Hotel Marivaux teilzunehmen. Dass der Sitzungssaal, in dem das Treffen stattfand, den Namen „Alfred Hitchcock“ trägt, war natürlich reiner Zufall. Wie schon bei einer kürzlichen Rede im Nationaltheater von Barcelona erklärte Torra kämpferisch, er sei entschlossen, im Kampf für die Unabhängigkeit ebenso weit zu gehen wie Puigdemont, und er sei auch bereit, „die Gefängnisse zu öffnen“, wo die Führer der Unabhängigkeitsbewegung wegen Rebellion, Anstiftung und Veruntreuung einsitzen, wenn sie tatsächlich verurteilt würden. Niemals werde er ein Urteil gegen die inhaftierten katalanischen Politiker anerkennen.




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