Carles Puigdemont hat Spanien vor der UNO verklagt


Klagen an oberster Stelle

Immer gleich an die höchste Stelle gehen, mag sich der Anwalt des katalanischen Ex-Präsidenten Puigdemont gedacht haben, als er eine Klage bei der Kommission für Menschenrechte der UNO eingereicht hat. Spanien habe die politischen Rechte seines Mandanten verletzt, heißt es darin. Die zuständige Stelle hat den Eingang dieser Klage registriert und der Regierung Rajoy zwei Monate Zeit eingeräumt, um Stellung zu nehmen. Danach wird über die Annahme der Klage entschieden, die am 1. März dieses Jahres eingereicht wurde. Anschließend können zwischen zwei und fünf Jahre vergehen, bis es zu einer Verhandlung kommt. „Die Regierung wird gerne zu der Situation des katalanischen Ex-Präsidenten Stellung nehmen, der auf der Flucht vor der spanischen Justiz ist und nun in Deutschland verhaftet wurde“, erklärte Regierungssprecher Íñigo Méndez de Vigo

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